Gudula Achterberg MdL, Sprecherin für Straßeninfrastruktur der Grünen Landtagsfraktion: „Radfahren wird sicherer, wenn Wege gut ausgebaut sind“
„Das Land baut die Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr weiter aus. Baden-Württemberg gilt bundesweit als Vorbild bei der Rad- und Fußverkehrsförderung“, freut sich die Grüne Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg. Der Raum Heilbronn und die Kommunen im Kreis profitieren, wie auch in den vergangenen Jahren, vom heute vorgestellten Förderprogramm des Landes.
Der Radweg zwischen Flein und Heilbronn, der Lückenschluss zwischen Heilbronn-Kirchhausen und Massenbach, der Radweg zwischen Talheim und Neckarwestheim sowie weitere 15 Maßnahmen in Heilbronn sowie der Bau von Fahrradboxen an der Eichbottschule in Leingarten fanden sich bereits im Förderprogramm. Neu hinzu kommen in diesem Jahr Radverkehrsanbindungen vom Radschnellweg 3 zwischen Heilbronn und Bad-Wimpfen an den IPAI in Heilbronn.
„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radinfrastruktur entwickelt sich die Infrastruktur im Raum Heilbronn weiter positiv und wird sicherer“, betont MdL Achterberg. „Um den Pendlerinnen und Pendlern weitere Mobilitätsangebote neben dem Pkw und dem ÖPNV anbieten zu können, müssen die Bedingungen stimmen. Attraktive und sichere Rad- und Fußwege können für viele Menschen eine alternative Möglichkeit sein, sicher, schnell und aktiv zur Arbeit zu kommen. Unser Ziel ist es, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt wird. So gibt es die Möglichkeit aktiv zu sein und auf dem Weg zur Arbeit etwas für seine Gesundheit zu tun.“
Im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) fördert das Land die kommunale Rad- und Verkehrsinfrastruktur. Das Landesprogramm zur Förderung von kommunaler Radverkehrsinfrastruktur für die Jahre 2025 bis 2029 umfasst mehr als 1.000 Maßnahmen und löst mit einer Landesförderung von 400 Millionen Euro Investitionen mit einem Wert von mehr als einer Milliarde Euro aus.
Achterberg, in ihrer Fraktion Sprecherin für Straßeninfrastruktur, betont: „Auch Rad- und Fußwegeinfrastruktur kann ein Faktor für die Wirtschaft sein. Ich freue mich besonders, dass Verbindungen zwischen den Kommunen ins Programm aufgenommen wurden. Radwege dürfen nicht an Ortsgrenzen enden, wenn wir ihre Attraktivität steigern wollen.“
Hier finden Sie die Liste mit allen Maßnahmen im Bereich des Regierungspräsidiums Stuttgart: https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/250409_Programmliste_Regierungspr%C3%A4sidium_Stuttgart_barrierefrei.pdf