Baden-Württemberg stärkt die Ausbildung von Fachkräften. Dafür stehen 2026 insgesamt rund 13 Millionen Euro bereit, 500.000 Euro mehr als 2025. Das teilte jetzt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus mit. 493.476 Euro erhält die Handwerkskammer Heilbronn-Franken.
„Das ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken und vor allem für die vielen kleinen und mittleren Betriebe hier bei uns“, sagt die Heilbronner Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg. Aus vielen Gesprächen mit der Kammer und Besuchen in Mitgliedsbetrieben weiß sie: „Gerade der Mittelstand braucht verlässliche Hilfe, um jungen Menschen eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen. Gute Ausbildung heute ist die Grundlage für die Fachkräfte von morgen – diese Unterstützung ist in wirtschaftlich angespannten Zeiten wichtig und ein starkes Signal von Seiten der Politik.“
Erfolgsmodell Duale Ausbildung – Rückgrat für Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung
Die Gelder gehen an die überbetrieblichen Ausbildungsstätten (ÜBA). Damit wird sichergestellt, dass die Auszubildenen in kleinen und mittleren Unternehmen eine praxisnahe Ausbildung auf höchstem Niveau an modernster Technik erhalten. Davon profitieren Auszubildende mit einem Ausbildungsvertrag in einem baden-württembergischen Unternehmen.
Die überbetriebliche Ausbildung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor der beruflichen Bildung. Als dritter Lernort neben Betrieb und Berufsschule stärkt sie die duale Ausbildung und sorgt dafür, dass angehende Fachkräfte eine umfassende und qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten – ein wesentlicher Baustein, damit die Unternehmen in Baden-Württemberg wettbewerbsfähig bleiben.