Gudula Achterberg, MdL: „Gut ausgebautes Netz macht Radfahren und zu Fuß gehen immer sicherer und attraktiver“
Der Raum Heilbronn profitiere auch in diesem Jahr vom heute vorgestellten Förderprogramm des Landes. Das Radroutenkonzept Nordwest im Stadtkreis Heilbronn fand sich schon im Bauprogramm: Für die laufende Baumaßnahme auf einer Länge von fünf Kilometern entlang der Bundesstraße 39 sind im Jahr 2024 zwei Mio. Euro eingeplant. Für den Schozachtalradweg Talheim an der Bundesstraße 27 (1,3 Kilometer) übernimmt das Land 2024 Kosten von 550.000 Euro.
Ebenso unterstützt das Land die Kommunen beim Ausbau von Rad- und Fußwegen. So zum Beispiel beim Bau eines Radwegs zwischen Heilbronn und Flein und bei der Verbreiterung des Neckaruferwegs zwischen Knorrstraße und Wertwiesenpark. Auch die Radwegverbindung Götzenturmbrücke – Kurt-Schumacher-Platz wurde schon in das Bauprogramm aufgenommen, ebenso wie der Lückenschluss zwischen Biberach und Bonfeld (Biberach 10).
Neu ins Programm hinzugekommen sind in diesem Jahr unter anderem der Geh- und Radweg auf der stillgelegten Bottwartalbahntrasse (Sontheimer Landwehr bis Jägerhausstraße), aber auch ein Radweg zwischen Talheim und Neckarwestheim.
Als Mitglied im Verkehrs-Ausschuss und Zuständige für mehr Verkehrssicherheit (Vision Zero) weist die Abgeordnete darauf hin, dass neben Tempolimits gerade der Ausbau von Radwegen die Zahl der Rad-Unfälle senken kann. Das betonte heute auch Verkehrsminister Winfried Hermann in einer Analyse zur Sicherheit im Straßenverkehr. Achterberg begrüßt, dass im Förderprogramm des Landes z.B. auch fahrradfreundliche Ampelschaltungen berücksichtigt werden.
Außerdem seien Radfahren und zu Fuß gehen praktischer Klimaschutz: „Klar ist, die Menschen sind gerne selbstaktiv mobil und nehmen Angebote an auf andere Verkehrsträger umzusteigen, wenn die Infrastruktur dafür passt. Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel, dass für alle zugänglich ist, daher freut es mich, dass auch die Erneuerung von Fahrradabstellanlagen an Heilbronner Schulen bereits ins Programm aufgenommen wurde.“
Im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungskonzepts – kurz LGVFG – fördert das Land laut MdL Gudula Achterberg diekommunale Rad- und Verkehrsinfrastruktur. Das Landesprogramm zur Förderung von kommunaler Radverkehrsinfrastruktur für die Jahre 2024 bis 2028 umfasst über 900 Maßnahmen und löst mit einer Landesförderung von circa 375 Millionen Euro Investitionen mit einem Wert von circa 955 Millionen Euro aus.