MdL Gudula Achterberg: Grün-Schwarz unterstützt Schülerinnen und Schüler auch in Heilbronn
HEILBRONN: Bessere Bildungschancen durch bessere Basiskompetenzen: Das gelingt mit dem „Startchancen-Programm“ von Bund und Ländern. Das Kultusministerium hat am Montag (31. März) die zweite Tranche der teilnehmenden Schulen bekannt gegeben. Ab dem Schuljahr 2025/26 werden 314 weitere Schulen teilnehmen. Vom Startchancen-Programm werden künftig auch weitere 24 Schulen in der Region profitieren, 17 davon in der Stadt Heilbronn.
Jedes Kind soll die bestmögliche Chance auf gute Bildung haben – egal welche Unterstützung es von zu Hause erhält. Das Programm fördert gezielt die Schulen, an denen die Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Die Auswahl der Schulen erfolgt nach wissenschaftlichen Kriterien.
Mathe und Deutsch: Basiskompetenzen werden gestärkt
Besser rechnen und schreiben lernen: Das ist ein zentrales Ziel. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die die Mindeststandards in Deutsch und Mathematik verfehlen, soll sich halbieren. Schulen bekommen deshalb Mittel für mehr Personal und können zusätzliche Experten für ihre multiprofessionellen Teams einstellen. Sie erhalten auch Geld, um den Unterricht zu verbessern und Räume modern auszustatten. Die Teams vor Ort entscheiden selbst, wie sie die Gelder einsetzen, um ihre Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern.
Das Startchancen-Programm ergänzt ideal andere Maßnahmen der grün-schwarzen Koalition wie das Sprachförderkonzept SprachFit oder das Programm „Lernen mit Rückenwind“.
MdL Gudula Achterberg sagt: „Mit gezielter Sprachförderung in Kita und Grundschule und dem Startchancen-Programm an allen Schularten stärken wir die für den Bildungserfolg entscheidenden Basiskompetenzen. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern wir investieren in die Zukunft unseres Landes: Starke Bildung heute bedeutet eine starke Wirtschaft und lebendige Demokratie morgen.“
540 Schulen bekommen Zukunftsturbo
In den kommenden zehn Jahren fließen mit dem Startchancen-Programm etwa jeweils 1,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln an baden-württembergische Schulen – und zwar an die Schulen, die die Unterstützung am nötigsten haben.
Das Startchancen-Programm nimmt drei Bereiche in den Blick: die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, die Stärkung der Schulgemeinschaften und Kooperationen zwischen Akteuren auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene.