Gute Nachrichten für den Stadt- und Landkreis Heilbronn: Mit der neuen Muster-Allgemeinverfügung des Umweltministeriums kann das Landratsamt bzw. die Stadt Heilbronn Saatkrähenschäden effektiv verhindern – im Einklang mit Artenschutz und Landwirtschaft. Dies teilte das Umweltministerium in Stuttgart mit. Die Maßnahme sieht vor, Vergrämungen an Hotspots zu erleichtern, um Millionenschäden an Saat und Ernte zu vermeiden. Die Muster-Allgemeinverfügung bedarf einer Umsetzung im Landratsamt bzw. der Stadt.
MdL Gudula Achterberg „Ich freue mich sehr, dass auch der Stadt- und Landkreis vom angepassten Saatkrähenmanagement profitieren wird. Konkret wird die Muster-Allgemeinverfügung die jeweils zuständigen Behörden befähigen, eine rechtssichere Allgemeinverfügungen zu erlassen. Unser Ziel ist es, Landwirtschaft und Artenschutz nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Die Vorarbeit durch das Land entlastet die Ämter und trägt dazu bei, dass noch vor der Aussaat praktikable Lösungen im Umgang mit den Saatkrähen zur Verfügung stehen.“
Die neue Muster-Allgemeinverfügung führt zu besserer Vergrämung der Krähenschwärme, Vereinfachung bürokratischer Verfahren und rechtssicherer Umsetzung für Jägerinnen und Jäger.
„Mit dem angepassten Saatkrähenmanagement gelingt es uns, Schäden zu verhindern und passgenau die Landwirtinnen und Landwirte im Land zu unterstützen, ein zentrales Anliegen unserer Landespolitik. Artenschutz, Unterstützung für Weinbau- und Ackerbau sowie praxistaugliche Antworten auf Populationszuwachs: Dies alles sind Herausforderungen, die wir mit der Muster-Allgemeinverfügung besser meistern können“, sagt MdL Achterberg.