Zu Gast bei MdL Gudula Achterberg
Ausnahmsweise war die Radler*innengruppe des TSV Nordhausen mit ihrer Abteilungsleiterin Doris Merkle zu einem Frühjahrsausflug im April einmal nicht per Pedelec unterwegs: Auf Einladung von MdL Gudula Achterberg ging es mit dem Zug nach Stuttgart in den Landtag.
An einem typischen Plenartag erlebten die 26 Gäste lebhaftes Gewusel im Haus des Landtags. Viele Besuchergruppen lösten sich auf der Tribüne des Plenarsaals ab wo auch die Nordhausener interessiert die Debatte verfolgten. „Da hätte man noch länger zuhören können“, fanden einige, den auch wenn das Thema öffentliche und private Musikschulen, das während des Besuchs verhandelt wurde, nicht zu den Top-Themen des Tages gehörte. Bei der Einführung durch den Besucherdienst gewannen die Hobby-Radfahrer*innen einen guten Einblick in den Parlamentsbetrieb. Von den Aufgaben des stenografischen Dienstes waren einige beeindruckt, andere diskutierten noch bei der Heimfahrt, ob es diese Institution im KI-Zeitalter immer noch braucht. Eindeutig beantwortet der Besucherdienst diese Frage mit Ja, denn mit Dialekten und Zwischenrufen, die auch dokumentiert werden, kommt die Künstliche Intelligenz noch nicht zurecht. Landtag Live war auch, dass das Abgeordnetengespräch durch eine namentliche Abstimmung unterbrochen wurde. In dem Fall ist die Abgeordnete zur Anwesenheit im Plenarsaal verpflichtet, aber ihre Mitarbeiterin konnte die Zeit überbrücken. Selbst sportliche Landtagsgäste wie die TSVler freuten sich nach etwas mehr als zwei Stunden dichtem Informationsprogramm auf ein gemeinsames Abendessen und den persönlichen Austausch mit Gudula Achterberg.