Lebhaft ging es zu beim Abgeordnetengespräch der Elftklässler*innen aus dem Katholischen Bildungszentrum St. Kilian.
Vor den Sommerferien besuchten über 70 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe mit ihren Lehrer*innen den Landtag an einem Plenartag. Aktuelle Debatte: Der Automobilstandort Baden-Württemberg, angemeldet von der SPD. Um die Sicherung des Standorts und den Erhalt der Arbeitsplätze ging es im Plenarsaal.
Die Abgeordneten Gudula Achterberg und Thomas Strobl (Mitte) mit den Schülerprecher*innen des BZ St. Kilian, Celine Dessi und Anton Ruoff. ©privatBeim anschließenden Abgeordnetengespräch, bei dem die Heilbronner Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg gemeinsam mit ihrem Wahlkreiskollegen Thomas Strobl Rede und Antwort stand, kam neben dem Inhalt der Debatte auch die Gesprächskultur im Plenum zur Sprache. Klar grenzten sich die beiden Heilbronner MdL ab von grenzfälliger Kommunikation und zumindest zweifelhaften Wortmeldungen aus der AfD: „Was wir in diesem hohen Haus zum Teil zu hören bekommen, entspricht leider oft nicht dem, was wir unter einer zivilisierten Debattenkultur verstehen“, ordnete Achterberg ihre Erfahrungen ein.
Gemeinsam mit Thomas Strobl, der als Landtagspräsident die Sitzung des Tages geleitet hatte, beantwortete sie auch Fragen zum Abgeordnetenalltag, zur Arbeit in den Ausschüssen oder zu ihren Zuständigkeiten und zum Wahlkreis. Den Landtag hautnah zu erleben, fanden die Gäste aus Heilbronn aufregend und die Schülersprecherinnen nutzten die Gelegenheit für ein gemeinsames Foto mit ihren Wahlkreis-Abgeordneten. Im Gemeinschaftskundeunterricht werden die spannenden Eindrücke aus dem Stuttgarter Parlament nachwirken.