Heilbronn profitiert von Förderprogramm für Städtebau

Foto: Nico Kurth Grafik: Lukas Hartlieb

Gudula Achterberg: „Mittel sinnvoll einsetzen für Wohnungsbau und Klimaschutz

237 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 313 Maßnahmen stehen in diesem Jahr für die Städtebauförderung zur Verfügung. Dies teilte das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen am Freitag in Stuttgart mit. Auch die laufenden städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen in der Heilbronner Innenstadt (600.000 Euro), im Sanierungsgebiet Ortskern III in Flein (500.000 Euro) und in Nordheim (Nordhausen II, 700.000 Euro) profitieren von der Förderung, ebenso zahlreiche Kommunen im Landkreis. „Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt MdL Gudula Achterberg.

Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von bezahlbaren Wohnungen über die Weiterentwicklung attraktiver Ortskerne bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz.

Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der Grün-geführten Landesregierung. „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, so MdL Achterberg. Besonders wichtig ist ihr als zuständige Abgeordnete der Grünen Landtagsfraktion für klimaresiliente Stadtentwicklung, Städte und Kommunen mit Blick auf die Herausforderungen des Klimawandels zukunftsfähig zu gestalten. In diesem Sinne unterstützt das Programm z.B. auch die Förderung von Grün- und Freiflächen oder die Optimierung der Enerieeffizienz im Altbaubestand.

Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Überall im Land – in Städten ebenso wie in ländlichen Kommunen – wollen wir Ortskerne stärken als Räume der Begegnung und des Zusammenlebens in Quartieren. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an dies zentralen Ziele an“, sagt MdL Achterberg.INFO:
Am 25. Mai ist die Städtebauförderung 2023 offiziell gestartet. Bis zum 2. November 2022 können Städte und Gemeinden Anträge für Zuschüsse bei ihren jeweils zuständigen Regierungspräsidien stellen. Weitere Informationen gibt es beim Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen unter https://mlw.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme/liste-foerderprogramme-mlw/staedtebaufoerderung-2022/  und beim Regierungspräsidium Stuttgart: https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/wirtschaft/foerderungen/fb62/erneuerung-staedtebaulich/